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Burnout Teil II

Mich lässt das Thema Burnout nicht los. Ich habe erst letztens ein Kommentar von Oliver Kahn gelesen. 'Man muss lernen, das der Erfolg nichts bringt, wenn er einen kaputt macht'. Ich finde das extrem stark von ihm. Dazu gehört viel Mut. Denn eigentlich war er für seine Stärke bekannt. Der Tiger. Dass auch er nach dem Abschluss seiner Karriere unter dem Erschöpfungs-Syndrom litt, dass hätte wohl niemand vermutet. Doch dem war so. Ich glaube, viele Männer haben angst, dass man sich nicht mehr ernst nimmt, wenn sie zugeben, dass sie etwas überfordert. Es ist ja noch immer so, dass Männer in der Öffentlichkeit stark sein müssen. Frauen dürfen weinen und sich schwach fühlen, Männer nicht. Ich kann mir ganz ehrlich vorstellen, dass es mehr Burnout-Fälle unter den Männern gibt, als unter den Frauen. Dadurch, dass sie ihre Gefühle und schwachen Momente verstecken müssen, fressen sie das alles in sich rein. Doch der Körper ist ja kein Müllschlucker. Irgendwann muss der Dreck ja auch wieder raus. Doch Burnout ist ja keinesfalls ein Fußball -Problem. Diese Erkrankung lässt sich überall finden. Man denke an Sven Hannawald, Jan Frodeno oder auch Jan Ulrich. Außerhalb des Sports ist die Krankheitsrate unbekannt, aber auch da bin ich mir sicher, muss man nicht lange suchen, um findig zu werden.
20.9.11 15:30
 


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