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Fußball, Burnout, Depressionen

Vor ein paar Wochen hat sich der Torwart von Hannover96 beurlauben lassen und nun auch der Schalke Trainer, Ralf Rangnick. Hierzu habe ich zwei Gedanken. Der erste Gedanke, ich finde es traurig, dass im Fußball so ein Druck und Stress herrscht, dass Menschen deswegen krank werden und nicht mehr weiterarbeiten können. Der zweite Gedanke, ich finde es gut, dass sich die Menschen, die sich ausgepowert fühlen, tatsächlich trauen, dies zu sagen. Das passiert ja nicht zum ersten Mal, dass Menschen aufgrund von Stress krank werden. Man schätzt, dass es deutschlandweit jedes Jahr um die 4 Millionen Bürger sind, die aus diesen Gründen krank werden. Im Fußball gibt es viele Tabuthemen. Burnout gehörte lange Zeit auch dazu. Doch seit sich Robert Enke das Leben genommen hat, weil er dem Druck nicht standgehalten hat, scheint sich langsam etwas zu ändern. Ich hätte es nicht für möglich gehalten. Es ist gut, dass sich Ralf Rangnick und auch Markus Miller trauen ihre Erschöpfung publik zu machen. Hätte es das nur früher gegeben, dann hätte man vielleicht Sebastian Deisler eher helfen können. Jetzt muss die Fußballwelt nur noch anerkennen, dass man schwul sein und gut Fußball spielen kann. Und auch, dass man Frau und Fußball spielen kann.


17.9.11 15:15
 


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