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Dortmund und ihre Chancen

Kaum zu glauben, aber wahr. Bayern ist auf den ersten Platz und Dortmund auf dem elften. Wer hätte das noch im Sommer gedacht? Nach der schlechten Session für Bayern und der überragenden für Dortmund, dachten womöglich die meisten Zuschauer des Spektakels, das könnte auch so weitergehen. Doch bereits nach wenigen Spielen sieht es für Dortmund nicht so rosig aus. Doch warum? Ich meine, wie kann das sein, dass die Jungs in der letzten Session allen die Show stahlen und nun in den hinteren Reihen verweilen? Und das Elend nimmt kein Ende. Gegen Hannover konnte das kein Selbstläufer werden, aber man hätte es den Dortmundern gewünscht, dass sie nicht verlieren. Auch ein unentschieden hätte gereicht. Aber gleich 2:1? Bleibt abzuwarten, was Jürgen Klopp nun anpeilt. Wenn die Jungs es noch einmal zeigen, dann nur mit ihm. Wie ich in den Kleinanzeigen Erfurt gelesen habe, am Samstag haben sie wieder die Gelegenheit dazu. Gegen Mainz könnte es klappen, denn denen geht es ja seit Anfang der Session auch nicht so gut. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
23.9.11 15:41


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Burnout Teil II

Mich lässt das Thema Burnout nicht los. Ich habe erst letztens ein Kommentar von Oliver Kahn gelesen. 'Man muss lernen, das der Erfolg nichts bringt, wenn er einen kaputt macht'. Ich finde das extrem stark von ihm. Dazu gehört viel Mut. Denn eigentlich war er für seine Stärke bekannt. Der Tiger. Dass auch er nach dem Abschluss seiner Karriere unter dem Erschöpfungs-Syndrom litt, dass hätte wohl niemand vermutet. Doch dem war so. Ich glaube, viele Männer haben angst, dass man sich nicht mehr ernst nimmt, wenn sie zugeben, dass sie etwas überfordert. Es ist ja noch immer so, dass Männer in der Öffentlichkeit stark sein müssen. Frauen dürfen weinen und sich schwach fühlen, Männer nicht. Ich kann mir ganz ehrlich vorstellen, dass es mehr Burnout-Fälle unter den Männern gibt, als unter den Frauen. Dadurch, dass sie ihre Gefühle und schwachen Momente verstecken müssen, fressen sie das alles in sich rein. Doch der Körper ist ja kein Müllschlucker. Irgendwann muss der Dreck ja auch wieder raus. Doch Burnout ist ja keinesfalls ein Fußball -Problem. Diese Erkrankung lässt sich überall finden. Man denke an Sven Hannawald, Jan Frodeno oder auch Jan Ulrich. Außerhalb des Sports ist die Krankheitsrate unbekannt, aber auch da bin ich mir sicher, muss man nicht lange suchen, um findig zu werden.
20.9.11 15:30


Fußball, Burnout, Depressionen

Vor ein paar Wochen hat sich der Torwart von Hannover96 beurlauben lassen und nun auch der Schalke Trainer, Ralf Rangnick. Hierzu habe ich zwei Gedanken. Der erste Gedanke, ich finde es traurig, dass im Fußball so ein Druck und Stress herrscht, dass Menschen deswegen krank werden und nicht mehr weiterarbeiten können. Der zweite Gedanke, ich finde es gut, dass sich die Menschen, die sich ausgepowert fühlen, tatsächlich trauen, dies zu sagen. Das passiert ja nicht zum ersten Mal, dass Menschen aufgrund von Stress krank werden. Man schätzt, dass es deutschlandweit jedes Jahr um die 4 Millionen Bürger sind, die aus diesen Gründen krank werden. Im Fußball gibt es viele Tabuthemen. Burnout gehörte lange Zeit auch dazu. Doch seit sich Robert Enke das Leben genommen hat, weil er dem Druck nicht standgehalten hat, scheint sich langsam etwas zu ändern. Ich hätte es nicht für möglich gehalten. Es ist gut, dass sich Ralf Rangnick und auch Markus Miller trauen ihre Erschöpfung publik zu machen. Hätte es das nur früher gegeben, dann hätte man vielleicht Sebastian Deisler eher helfen können. Jetzt muss die Fußballwelt nur noch anerkennen, dass man schwul sein und gut Fußball spielen kann. Und auch, dass man Frau und Fußball spielen kann.


17.9.11 15:15





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